Wie den meisten bekannt ist werden Schienbeinschoner in verschiedenen Sportarten zum Schutz der Schienbeine getragen. Im Profisport sind die Schoner Pflicht. Doch auch im Hobbybereich werden sie oft getragen um Verletzungen vorzubeugen. Das ist auch richtig so, denn das Schienbein ist empfindlich. Und da das Schienbein kaum Fettgewebe zum eigenen Schutz hat, muss man es noch mehr als andere Körperteile mit Schonern vor Tritten und Schlägen schützen.
In den Sportarten wie Profi-Fußball, Hockey und einigen Kampfsportarten gehören Schienbeinschoner bereits zur Standardausrüstung. Aber nicht nur im Profisport ist es zu empfehlen die Schoner zu tragen. Viele sind leichtsinnig und tragen beim Kicken beispielsweise mit den Kumpels keine Schienbeinschoner. Da ist es schnell einmal passiert, dass man einen Tritt gegen das Schienbein bekommt. Und das bedeutet unnötige Schmerzen.
Aber nicht nur im Sport werden Schienbeinschoner getragen. Auch in einigen Berufen sind sie zum Schutz des Körpers notwendig. Manche Branchen bringen es mit sich, dass solch ein Schutz zur Berufskleidung dazu gehören muss und deshalb vorgeschrieben wird. Als Beispiel müssen Arbeiter im Bergbau Schienbeinschoner tragen. Dieser Beruf ist gefährlich und durch das Werkzeug, das benutzt wird, kann ein Arbeiter sich schnell und schwer am Bein verletzen. Zum Schutz des Beines sind deshalb Schienbeinschoner für Sport und Arbeit gleichermaßen wichtig und unverzichtbar.
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin handelt es sich um eine Bundesoberbehörde im Bereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Sitz in Dortmund. Standorte der Behörde sind aber auch in Berlin und Dresden vorhanden, sowie eine Außenstelle in Chemnitz.
Die Aufgabe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist es die Bundesregierung als maßgebliche Ressortforschungseinrichtung des Bundes in allen Fragen der Sicherheit und der Gesundheit bei der Arbeit zu beraten. Außerdem berät sie die Bundesregierung in allen Fragen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Genauer umfassen die Aufgaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, kurz BAuA, die Politikberatung und die zur Verfügung Stellung von Informationen sowie Handlungshilfen für die betriebliche Praxis. Die dafür erforderliche praxisorientierte Forschung und Entwicklung muss durchgeführt werden, was auch eine Aufgabe der BAuA darstellt.
Auch hoheitliche Aufgaben müssen wahrgenommen werden. Die Beobachtung und Analyse der Gesundheitssituationen, der Arbeitsbedingungen sowie der Arbeitssicherheit in den Unternehmen gehören unter anderem zu diesen hoheitlichen Aufgaben.
